Lehrabschlussprüfung 2008
Im Namen des Aargauischen Ärzteverbandes konnte Herr Dr. Giorgio Bugliani (Präsident des Aargauischen Ärzteverbandes und Präsident der MPA-Fachkommission) den 67 neuen Medizinischen Praxisassistentinnen zu ihrem erfolgreichen Abschluss gratulieren und ihnen das Diplom überreichen. 10 LAP-Absolventinnen haben diese Lehrabschlussprüfung nicht bestanden. Mit einem speziellen Präsent und einem farbenfrohen Blumenstrauss wurden die sechs besten Absolventinnen geehrt:
Mit Note 5,6:
- Enggist Anja (Lehrmeisterpraxis Dr. Urs Enggist, Auenstein)
Mit Note 5,5:
- Fuchs Andrea (Lehrmeisterpraxis Dres. Longatti/Pilgrim/Pilgrim, Muri)
Mit Note 5,4:
- Feldmann Mirjam (Lehrmeisterpraxis Dr. Werner Schoop, Wohlen)
- Hunziker Tanja (Lehrmeisterpraxis Dr. Jakob Frey, Schöftland)
- Rohner Nadja (Lehrmeisterpraxis Dr. Stefano Bachmann, Endingen)
- Strebel Fabienne (Lehrmeisterpraxis Dr. Stefan Koch, Wohlen)
Die Diplomfeier ist jeweils der wohlverdiente Abschluss einer dreijährigen Ausbildungszeit, in welcher junge Frauen auf ihre zukünftige Arbeit als Medizinische Praxisassistentinnen ausgebildet werden. Die Lehre wird in einer Arztpraxis absolviert; die schulische Ausbildung erfolgt via Berufsschule Aarau (1,5 Tage pro Woche) und den vom Aargauischen Ärzteverband organisierten und finanzierten Überbetrieblichen Kurs (0,5 Tage pro Woche während vier Semestern), in welchem die praktischen Fächer Labor, Röntgen und Sprechstundenassistenz vermittelt werden.
Im LAP-Qualifikationsverfahren setzt sich gemäss Reglement die Gesamtnote aus folgenden sechs Noten zusammen:
- Praktische Arbeiten (Laborarbeiten und Sprechstundenassistenz) = zählt doppelt
- Röntgen (praktische Arbeiten / schriftlich und mündlich)
- Berufskenntnisse (Laborkenntnisse / Krankheitskunde / Praxisadministration / Zweite Landessprache)
- Berufskundlicher Unterricht = Erfahrungsnote der Berufsschule von allen Semestern
- Allgemeinbildung
Wir wünschen allen frischdiplomierten Medizinischen Praxisassistentinnen einen erfolgreichen Einstieg ins Berufsleben, spannende Weiterentwicklungsmöglichkeiten und viel Freude im Umgang mit Patientinnen und Patienten.
Diplomandinnen 2008
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